Der Sonnenratgeber: Das sollten Sie wissen!
Die Sonne spendet Energie und Leben. Doch zu viel Sonne ist zu viel des Guten, ganz besonders für unsere Haut. Im Avène-Sonnenratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihre Haut richtig schützen. Und noch einiges mehr.
Hautkrebs: Mit einem Mal fängt alles an
Zu viel Sonne wirkt krebserregend. Die gefährlichste Form des Hautkrebses ist das Melanom, der sogenannte "Schwarze Hautkrebs". Dabei gelten Sonnenbrände im frühen Kindes- und Jugendalter als grundlegende Auslöser. Es gibt keine bessere Vorbeugung gegen Hautkrebs, als die Haut vor zu viel Sonne zu schützen.
Fast jeder Mensch besitzt Pigmentmale. Zumeist handelt es sich dabei um harmlose Fehlbildungen in den Pigmentzellen. Sie können, wie das "Muttermal", genetisch bedingt und angeboren sein. Allerdings fördert UV-Strahlung ihre Entstehung.
In seltenen Fällen werden Pigmentzellen bösartig. Die Tumore sehen harmlosen Muttermalen ähnlich, verhalten sich aber aggressiv. Im schlimmsten Falle entsteht das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs).
Generell gilt: Je größer die Zahl von Muttermalen, desto höher das Melanom-Risiko.
Das ABCD der Melanom-Erkennung
Lassen Sie Ihre Muttermale vor jedem Sommerurlaub überprüfen! Ein Check erst im Anschluss verfälscht das Ergebnis. Suchen Sie Ihre Haut regelmäßig nach bösartigen Melanomen ab. Sie sind anhand der ABCD-Regel zu erkennen.
A
Die Hauterscheinung weist eine asymmetrische (unregelmäßige) Form auf.
Muttermal: rund und symmetrisch
Melanom: unregelmäßige Form

B
Sie hat eine unregelmäßige Begrenzung.
Muttermal: regelmäßige Begrenzung
Melanom: unregelmäßige, graue und zackige Begrenzung
C
Sie hat keine gleichmäßige Farbe.
Muttermal: gleichmäßiger dunkler und hellbrauner Farbton
Melanom: unregelmäßiger Farbton, hell und dunkel
D
Sie hat einen Durchmesser von mehr als 6 Millimetern.
Muttermal: kleiner Durchmesser (unter 2 mm)
Melanom: größerer Durchmesser (über 2 mm)
Hautuntersuchung: Die Jagd auf das maligne Melanom
Sie können Ihren Körper selbst auf sonnenbedingte Hauterscheinungen hin untersuchen. Dies ist eine sinnvolle Ergänzung zu regelmäßigen Überprüfungen bei Ihrem Arzt.
Untersuchen Sie Ihren Körper an der Vorderseite, am Rücken und an den Seiten. Vergessen Sie nicht, auch mögliche Veränderungen unter den Achseln zu prüfen!
Untersuchen Sie Unter- und Oberarme. Vergessen Sie nicht Ihre Handflächen!
Untersuchen Sie Beine und Füße. Vergessen Sie nicht die Haut zwischen den Zehen!
Untersuchen Sie mithilfe eines Wandspiegels Nacken und Kopfhaut.
Untersuchen Sie – ebenfalls unter Verwendung eines Handspiegels – den unteren Rückenbereich und das Gesäß.




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