Neurodermitis
Trockene Haut ist ein Phänomen unserer Zeit. Immer mehr Menschen leiden darunter. Die Zahl der betroffenen Kinder hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt: Bis zu 20 Prozent haben atopische, also eine zu überempfindlichen und allergischen Reaktionen neigende Haut.
Typisch für Neurodermitis: der sehr heftige Juckreiz. Er tritt besonders nachts auf und löst Kratzreflexe aus, die einen erholsamen Schlaf unmöglich machen. Neurodermitis ist eine sehr belastende Krankheit und besonders für Familien mit betroffenen Kindern nur schwer zu ertragen.
"Die kleine fröhliche Prinzessin!" erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens mit Neurodermitis.
Dieses liebevoll illustrierte Kinderbuch könnte eine kleine Hilfe für Sie sein. PDF download.
Die Trixéra+-Serie von Avène hilft, die Folgen von Neurodermitis erträglicher zu gestalten. Erleben Sie das erlösende Gefühl, wenn der Juckreiz nachlässt!

Was ist Neurodermitis?
Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die chronisch und zugleich schubweise auftritt. Das Immunsystem ist latent unterfordert schlägt deshalb falschen Alarm. Die Erkrankung tritt häufig bereits im Säuglingsalter, etwa ab dem dritten Lebensmonat, auf und wächst sich in der Regel bis zum Vorschulalter aus.
Kinder leiden deutlich häufiger unter Neurodermitis als Erwachsene. Vermutlich ist dies auf allgemein gestiegene Hygiene zurückzuführen. So sind beispielsweise Stadtkinder aus sozial bessergestellten Schichten überdurchschnittlich häufig betroffen.
Woran erkennt man Neurodermitis?
Ein typisches Symptom von Neurodermitis ist die sehr trockene Haut. Die Talgdrüsen in den betroffenen Bereichen arbeiten nur eingeschränkt. Die schützenden Substanzen des Talgs fehlen.
Ein weiteres Symptom ist der Juckreiz, der verstärkt nachts auftritt und zu Schlafstörungen führt. Kinder kratzen oft so lange, bis die Haut blutet. Diese Wunden sind eine Eintrittspforte für Allergene und Krankheitserreger, die Sekundärinfektionen auslösen können. Sichtbar werden diese anfänglich als Plaques mit Rötungen und Blasenbildung, später als trockene, gerötete Wunden. Solche Ekzeme finden sich typischerweise in den Gelenkbeugen, in Knie- und Ellbeugen, an Handgelenken, am Hals und am Nacken.
Bei Babys tritt die Neurodermitis eher im Gesicht, auf den Wangen und am behaarten Kopf in Erscheinung. So ist Milchschorf bei rund der Hälfte der betroffenen Babys ein erstes Anzeichen für Neurodermitis.
Was passiert bei einem Neurodermitis-Schub?
Bei Neurodermitis ist die körpereigene Abwehr aus dem Gleichgewicht geraten. Das Immunsystem bewertet einen eigentlich harmlosen Reiz als schädlich. Es schüttet Antikörper aus, die über Rezeptoren zu den Hautzellen gelangen. Diese Hautzellen schütten Lockstoffe aus, um weitere Antikörper an den Entzündungsort zu lotsen.
Was ist die geeignete Pflege bei Neurodermitis?
Während eines akuten Schubes verschreiben Ärzte in der Regel kortisonhaltige Cremes oder Antibiotika. In dieser Phase sollte keine dermo-kosmetische Pflegecreme verwendet werden, da sie für die stark gereizte Haut schlecht verträglich ist.
Die Neurodermitis-Produkte von Avène können Neurodermitis-Schübe hinauszögern und so die Zahl der Schübe verringern. Geeignet sind reichhaltige Pflegeprodukte und eine rückfettende Hautreinigung, die hochverträgliche und milde Waschsubstanzen enthält.
Was tun gegen das Kratzen?
Ablenkung: Wenn der rechte Arm des Kindes juckt, den linken Arm in kühles Wasser halten. Der Temperatur-Unterschied kann die Impulswege zwischen den auslösenden Nerven und dem Gehirn unterbrechen.
Kratzalternativen üben: Zupfen und Streicheln, Reiben und Kneifen der Haut um die juckenden Stellen herum können das Kratzen ersetzen und richten weniger Schaden an. Auf kurze und saubere Fingernägel achten!
Ruhe bewahren: Zu schnelle Reaktionen der Bezugspersonen können dazu führen, dass sich das Kind kratzt, um Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Schlafhandschuhe: Für die Nacht Baumwollhandschuhe anziehen, damit sich das Kind im Schlaf nicht kratzt.
Eignet sich die Babypflege Pédiatril auch bei Neurodermitis?
Ja. Pédiatril enthält ausschließlich hochverträgliche Inhaltsstoffe, und zwar wirklich nur die für den Anwendungszweck absolut notwendigen. Sämtliche Babypflegeprodukte kommen ohne Duftstoffe, Alkohol, Farbstoffe und Parabene aus. Damit sind sie selbst für die empfindlichste Haut gut geeignet.
Kann ich TriXéra+ während eines Schubs einsetzen?
Ja und Nein. Bei einem akuten Neurodermitis-Schub ist das Geschmeidigmachende Reinigungsbad hilfreich. Trägt man allerdings Creme, Balsam oder das Reinigungsgel auf offene, aufgekratzte Hautstellen auf, können die Produkte unangenehmes Hautbrennen verursachen. In diesem Fall empfiehlt sich die Cicalfate Wundpflegecreme.
Funktioniert TriXéra+ auch als Gesichtspflege?
Ja. TriXéra+-Creme und -Balsam sind auch für die Anwendung im Gesicht geeignet.
TriXéra+ beim Duschen?
TriXéra+ eignet sich hervorragend für überempfindliche, zu Juckreiz neigende Haut - selbstverständlich auch beim Duschen. Der Badezusatz schäumt nicht, hat aber dennoch eine Reinigungswirkung. Speziell zum Duschen und auch zur Gesichtsreinigung gibt es von Avène auch das TriXéra+-Reinigungsgel.
Ist TriXéra+ für Kinder geeignet?
Ja. Die Haut von Kindern, Kleinkindern und Säuglingen kommt hervorragend mit den TriXéra+-Produkten von Avène zurecht.
Welche Kuren können helfen?
Die Avène-Thermalklinik ist seit über zwei Jahrhunderten auf die Behandlung empfindlicher Hauttypen spezialisiert. Mehr als 4000 Patienten mit Neurodermitis, Psoriasis, Verbrennungen oder Vernarbungen werden hier jährlich behandelt. Diese langjährigen Erfahrungen bei der Behandlung von Neurodermitis flossen auch in die Entwicklung der Avène-Pflegelinie TriXéra+ ein.
Welcher Sonnenschutz bei Neurodermitis?
Für Neurodermitis-Patienten empfiehlt sich die Anwendung der Avène-Sonnenschutzprodukte mit ausschließlich mineralischen Filtern. Dazu zählt beispielsweise die Avène-Sonnencreme SPF 50+ der so genannten „Weißen Sonnenlinie“. Sie belastet die ohnehin gereizte Haut nicht noch zusätzlich mit chemischen Filtern.