

Zuerst trägt man die Pflege auf. Wenn die Pflege eingezogen ist, trägt man das Sonnenschutzprodukt auf.

Nein. Die Avène-Sonnenschutzprodukte enthalten speziell ausgewählte hautpflegende Bestandteile. Es empfiehlt sich, ein an den Hauttyp angepasstes Sonnenschutzprodukt anzuwenden, z. B. eine fettfreie Gel-Creme/Spray bei fettiger Haut oder eine Creme/Milch bei eher trockener Haut.

Diskussionen um mögliche hormonelle Wirkungen von UV-Filtern in Sonnenschutzmitteln und Tagescremes haben manchen Verbraucher verunsichert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Filtersubstanzen deshalb gezielt auf diesen Aspekt hin untersucht. Ergebnis: Die auf dem Markt vertretenen Sonnenschutzfilter stellen meist keine Gefahr für die Verwender dar, so das BfR. Mit einer Ausnahme: 4-Methylbenzylidene Camphor, kurz 4-MBC (nicht in Avène-Produkten enthalten). Bei dieser Substanz sei der Verdacht auf eine Beeinflussung der Schilddrüsenhormone bislang nicht entkräftet worden. Das Bundesinstitut empfiehlt den Kosmetikherstellern, 4-MBC vorsorglich vom Markt zu nehmen.
Stellungnahme vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), zur Unbedenklichkeit u. a. vom chemischen UVB-Filter Zimtsäureester:
- Unerwünschte Wirkungen durch Produkte mit UV-Filterkombinationen sind dem BfR bisher nicht bekannt worden.
- Von den Experten wird derzeit keine konkrete Gefahr aufgrund kumulativer toxischer Effekte oder einer erhöhten Penetration bei UV-Filterkombinationen gesehen.
- Aus den aktuellen Fachartikeln ergeben sich keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse bezüglich der östrogenen Wirkungen von UV-Filtern und UV-Absorbern.
- Von den zugelassenen UV-Filtern in Sonnenschutzmitteln geht daher keine gesundheitliche Gefährdung für den Verbraucher aus.
- Verbraucher sollten vielmehr auf einen ausreichenden Sonnenschutz – auch durch Sonnenschutzmittel – achten.
Verunsicherte Verbraucher können sich auch direkt an das Bundesinstitut wenden:
Bundesinstitut für Risikobewertung
Poststelle
Thielallee 88-92
14195 Berlin
Tel.: +49(0)30-84 12-0
Fax: +49(0)30-84 12-47 41
Internet: www.bfr-bund.de
E-Mail: poststelle@bfr.bund.de

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist die wissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittelsicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erarbeitet. Das BfR formuliert, basierend auf der Analyse der Risiken, Handlungsoptionen zur Risikominderung. Das Institut nimmt hiermit eine wichtige Aufgabe bei der Verbesserung des Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit wahr. Die Bewertungen sollen für Öffentlichkeit, Wissenschaft und andere beteiligte oder interessierte Kreise transparent dargestellt und nachvollziehbar sein. Die Bewertungsergebnisse werden - unter Wahrung der Vertraulichkeit geschützter Daten - öffentlich zugänglich gemacht.

Nein. Häufig wird eine kausale Verknüpfung mit Emulgatoren in Kosmetika vermutet, wobei ein obligater Zusammenhang mit ölhaltigen Lichtschutzpräparaten allerdings bislang nicht abschließend bestätigt werden konnte.
Allein durch UV-Strahlung (ohne Verwendung von Kosmetika) kann eine Mallorca-Akne bereits ausgelöst werden. Mallorca-Akne-ähnliche Symptome wurden auch nach PUVA-Therapie (hochdosierter UV-A-Bestrahlung) oder nach Photochemotherapie beobachtet.
Unter der UV-A-Einwirkung bilden sich in der Haut die sogenannten freien Radikale. Diese sind Substanzen, die sehr leicht mit anderen Stoffen Verbindungen eingehen können, z. B. mit hauteigenen Fetten. Durch die Verbindung mit den hauteigenen Fetten verändern sich diese Verbindungen derart, dass eine Entzündungsreaktion besonders im Bereich der Haarfollikel ausgelöst werden kann. Vor allem im Dekolleté-Bereich wird ein hoher Anteil des hauteigenen Fettes produziert, sodass es gerade hier zu besonderen Ausprägungen der Mallorca-Akne kommt.
Sonnenschutzprodukte mit hohem UVA--Schutz sowie Radikalfängern wie Vitamin E oder seine Derivate (z. B. Avène Sonnencreme SPF 50+ oder Sonnengel-Creme SPF 50+ mit sehr hohem und ausgewogenem UV-B- und UV-A-Schutz kombiniert mit der extrem stabilen Vitamin E-Form Pro-Tocopherol®) stellen damit eine sichere Prophylaxe gegen Mallorca-Akne dar und schützen somit die Haut vor allergischen Lichtreaktionen.

Nein. Auf nationaler und internationaler Ebene wird die Erforschung der Eigenschaften von Nanopartikeln wegen vermuteter gesundheitlichen Risiken zur Zeit aktiv vorangetrieben. Beteiligt sind hier Arbeitsgruppen u. a. der EU-Gremien, der FDA (amerikanische Gesundheitsbehörde) und des BfR (deutsches Bundesinstitut für Risikobewertung).
Besorgnis bereiteten Ergebnisse tierexperimenteller Untersuchungen an Ratten über vermutete toxikologische Eigenschaften und Ansammlung von Nanopartikeln im Organismus.
Mittlerweile konnte bereits eine vorläufige Risikobewertung von Nanopartikeln in kosmetischen Mitteln vorgenommen werden:
- Verschiedene Untersuchungen zur Hautpenetration konnten zeigen, dass weder ultrafeines (nanomerisiertes) Titandioxid noch Zinkoxid in Sonnenschutzmitteln die Hornschicht der Haut zu durchdringen vermögen. Nanopartikel sind zu groß für einen passiven Transport durch die Haut und damit wird eine dermale Absorption (Aufnahme in den Körper) unwahrscheinlich.
- Aus den aktuellen Untersuchungen an dermatomisierter (speziell aufbereitete) Schweinehaut mit nanotechnologisch hergestellten mineralischen UV-Filtersubstanzen ZnO und TiO2 lassen sich keine gesundheitlichen Risiken für den Verbraucher ableiten.
- Die bisherigen Beratungsergebnisse und Stellungnahmen aus den Sitzungen der Untersuchungskommission für kosmetische Mittel konnten für diese Formulierungen bestätigt werden.

Nein. Selbstbräuner bietet wegen der Gefahren, die von Sonneneinstrahlung ausgehen, eine sehr gute und sichere Alternative.

Nein. Der Selbstbräunungswirkstoff Dihydroxyaceton (DHA) kann nur dann Formaldehyd abspalten, wenn man ihn mit Schwefelsäure verbindet und diese Verbindung zum Kochen bringt. Bei der anschließenden Reaktion werden geringste Spuren von Formaldehyd freigesetzt oder abgespalten, was allerdings für die praktische Anwendung eines Selbstbräuners keine Relevanz hat. Jeder Mensch nimmt pro Tag 2-16 mg an Formaldehyd mit der Nahrung auf. Dies entspricht bis zum 1000-fachen einer Ganzkörper-Anwendung mit einem Selbsträuner pro Woche!

Ja. Es kann allerdings nach dem Auftragen ein leichtes Kribbeln aufgrund des leicht kühlenden Effekts der Repair-Emulsion entstehen. Die Repair-Emulsion sollte primär von Erwachsenen angewendet werden.

Beugen Sie Pigmentflecken vor, indem Sie Sonnenschutzprodukte mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor (SPF) verwenden. Sind Pigmentflecke einmal da, kann man nur versuchen, diese mit dekorativer Kosmetik abzudecken oder aber einen Hautarzt zu Rate ziehen. Unsere Anti-Aging-Produkte Ysthéal und Eluage können bei einer regelmäßigen, täglichen Anwendung von mindestens drei Monaten aufgrund ihrer zellerneuernden Wirkung ebenfalls dazu beitragen, das Erscheinungsbild der Pigmentflecken zu mildern.






